Setzen Sie mit einem Licht ein Zeichen des Gedenkens!
Lydia Felz-Poiselgestorben am 3. August 2026
Heike Duhr
entzündete diese Kerze am 24. August 2026 um 18.08 Uhr
Die Wassermühle mit Frau Poisel gehörte einfach zu Munster. Anfangs, nach der Übernahme des Café Alvermann , war es sicher nicht leicht hier Fuß zu fassen, die Munsteraner zu überzeugen, aber mit unermüdlichem Einsatz und gutem Essen klappte es gut.
Da Sie schon unter anderen Bedingungen, als geplant, das Restaurant aufgeben müssten, hätte es doch zumindest ein schöner Ruhestand werden können. Leider hatte das Schicksal andere Pläne.
Danke für viele schöne Momente
Ralf Greiner
entzündete diese Kerze am 19. August 2026 um 16.28 Uhr
Seit über 25 Jahren waren wir mehrmals im Jahr in Munster und immer auch in der Wassermühle. Es war immer so, als käme man nach Hause, dank der freundlichen und emphatischen Wirtin. Ruhe in Frieden, Frau Poisel.
Jürgen Schmitt
entzündete diese Kerze am 19. August 2026 um 12.03 Uhr
Danke für 30 Jahre liebevolle Bewirtung und Betreuung.
Du fehlst uns!
Tanja Wurm
entzündete diese Kerze am 19. August 2026 um 11.55 Uhr
Mein Beileid allen Angehörigen, Freunden und Bekannten. Wir waren oft zu Gast in der Wassermühle und sind immer herzlich empfangen und bestens verpflegt worden. Ich werde sie in guter Erinnerung behalten.
Brigitte Kommerowski
entzündete diese Kerze am 17. August 2026 um 5.30 Uhr
Liebe Frau Poisel, dass Sie unsere Menschenwelt verlassen haben, macht mich zutiefst betroffen!
Vor sechsunddreißig Jahren waren Sie gemeinsam mit Ihrem Ehemann in diese Stadt gezogen, ab 22. Dezember 1989 übernahmen Sie als Pächter der Stadt das einstige „Café Alvermann“, das durch den Namensgeber gegründet, bekannt, beliebt, und über mehrere Generationen im Familienbesitz gewesen war, mit langer Tradition und tiefer Verwurzelung im Ort und in der Region. Nach dem frühen Tod jenes Sohnes, der das Erbe und die Tradition weitergeführt hatte, war es, vakant geworden, in die Hände der Stadt gekommen. Zum Café-Restaurant „Zur Wassermühle“ geworden, boten Sie und Ihr Ehemann eine wohlausgewogene Speisekarte mit schmackhaften deutschen Gerichten, auch saisonalen regionalen Spezialitäten, eine umfassende Getränkekarte, eine fein sortierte Weinkarte, und zusätzlich zu einigen klassischen Desserts ein ausgesuchtes Torten- und Kuchenbuffet. Ihr Café-Restaurant war weithin beliebt, sehr gut besucht und hochgeschätzt!
Als vor etwa zwölf Jahre Ihr Ehemann plötzlich verstarb, war das für Sie ein harter Schicksalsschlag. Mit Mut, eisernem Willen und viel Kraft führten Sie Ihre Aufgabe als Pächterin alleine weiter. Sie waren mit Herzblut Gastronomin. Sie waren fit und voller Tatendrang, Sie lebten mit tiefster Zuneigung und Verantwortung, mit vollstem Einsatz, inniglich, voll Umsicht und unermüdlichem Engagement für das Wohl Ihrer Gäste. Gemeinsam mit Ihrem in Jahren zusammengewachsenen kleinen Team.
„Zur Wassermühle“ blieb ein Magnet. Sie selbst waren sehr angesehen und geachtet, und Ihr Team war ebenfalls geschätzt. Für Sie waren diese Aufgabe und das Café-Restaurant Ihre Lebensaufgabe und Ihr Zuhause.
Auch ich gehöre zu denen, die Sie rundum sehr schätzten, und die Sie als Mensch in Ihrer ganz eigenen, zuweilen etwas spröden, aber stets wohlmeinenden und gutartigen, anständigen, sehr achtsamen, sehr verantwortungsvollen, geraden, ehrlichen, aufrichtigen und unverschnörkelten Art einfach sehr gerne mochten. Und wie sympathisch war es mir, dass Sie, wie Sie mir einmal anvertrauten, im Privaten sehr gerne anspruchsvolle Literatur lasen, soweit es Ihre Zeit zuließ.
Auch meine liebe Mutter, zunehmend hochbetagt, hatte ich im Laufe der Jahre, in denen ich Sorge für sie trug, immer wieder gerne in Ihre „Wassermühle“ geführt, wo sie sich wohl und umsorgt fühlte, wo sie das Essen genoss. Sie und Ihr Team waren immer sehr aufmerksam, ausgesprochen freundlich, höflich und hilfsbereit, dabei humorvoll, und immer bereit, den einen oder anderen Sonderwunsch zu erfüllen.
Klassentreffen hatten wir in Ihrer Wassermühle veranstaltet. Als mein lieber Vater gestorben war, hatten wir nach der Trauerfeier unsere Gäste zu Ihnen zum Mittagessen eingeladen. Und nach der Trauerfeier und Beisetzung meiner Mutter bat ich unsere Gäste wiederum zu Ihnen. Jedes Mal richteten Sie den separaten Raum und die Tafeln mit hohem Feingefühl sorgsam und liebevoll für die Anlässe her. Und die Speisen und Getränke erfüllten alle Wünsche.
Unzählige Male war ich mit Freunden und Bekannten zum Essen oder einfach nur zu Kaffee und Kuchen bei Ihnen gewesen. Und gerne verschenkten Mutter und ich mehrfach als Danke oder zu besonderen Anlässen Gutscheine für ein schönes Essen bei Ihnen in der „Wassermühle“.
Wie entsetzt war ich, als ich bei Ihnen wieder für ein Essen mit Freunden einen Tisch bestellen wollte, von dieser Tatsache zu erfahren: Jene Personal-Position in Ihrem Café-Restaurant, ohne deren besetzt sein Gästen keine Speisen geboten werden können, war vollkommen unerwartet und viel zu kurzfristig vakant geworden, um an diesem Ort, in dieser Region, zeitgerecht Ersatz zu finden! Und hinsichtlich einer vorsichtigen anderweitigen Anfrage von Ihnen bezüglich eines vorübergehenden Überbrückens dieser Situation hatte Ihre Idee keinen Widerhall erfahren.
Sie waren sehr enttäuscht! Dennoch zeigte mir Ihr großes, weites Herz für die persönlichen Motive der jeweils Handelnden gewisses Verstehen und Verständnis.
Ich sah das anders, legte einen strengeren Maßstab an beim Betrachten jener Entscheidungen, die sich auf breiter Ebene als verhängnisvoll auswirkten.
Als sich diese Situation ereignete, waren Sie nah an 75 Lebensjahren, fit, gesund, und voller Elan. Jedoch für die plötzlich aufgetretene personelle Vakanz binnen so kurzem weder Ersatz noch eine temporäre Besetzung gefunden zu haben, bedeutete für Sie abrupt das bittere Ende Ihrer gastronomischen Existenz, das nicht durch Sie selbst entschiedene Aus Ihres beruflichen Weges.
Ihr Café-Restaurant „Zur Wassermühle“, so wie es war, wird von Vielen sehr vermisst ...
Sie hatten mir gesagt, dass Sie sich darüber klar gewesen seien, Ihre geliebte Aufgabe als Pächterin Ihres Café-Restaurant „Zur Wassermühle“ irgendwann zu beenden, diesen Schritt aber noch nicht vorgehabt hatten. Sie waren sich des hochbedeutenden Unterschiedes sehr bewusst, durch diesen plötzlich eingetretenen Umstand, zum Ende gezwungen worden zu sein, statt Ihrer Vorstellung und Ihrem Wunsch gemäß den Zeitpunkt für das Beenden Ihrer beruflichen Existenz und dem Zurückziehen aus Ihrer Lebensaufgabe SELBST zu bestimmen.
Ist es nicht genau das Bestimmen dieses Zeitpunktes durch sich selbst, was einem das Gefühl verleiht, sein Lebenswerk in Würde und Ehre beendet zu haben, gelassen mit Stolz darauf zurückblicken zu können, im Bewusstsein, zu einer Art von Vollendung gelangt zu sein, mit der es sich wohl und in innerem Frieden leben lässt?
Weniger als ein Jahr nach dem Abwickeln Ihrer Aufgabe als Pächterin Ihres Café-Restaurant „Zur Wassermühle“ und dessen Übergabe an die Stadt haben Sie, dieser integre, herzensgute, intelligente und kluge Mensch, der sein Leben inniglich und vollständig dem Wohl seiner zahllosen Gäste widmete, nun so still und leise Ihre Augen für immer geschlossen. Das greift ans Herz!
Mir aber ist die Frage: Waren Sie als die außerordentliche Frau und Persönlichkeit, die Sie waren, die über gut dreieinhalb Jahrzehnte als Pächterin und wunderbare Gastronomin in diesem als Institution mit historischem Hintergrund und Tradition sowie als eines der Aushängeschilder der Stadt zu betrachtenden Café-Restaurant „Zur Wassermühle“ mit Herzblut, nie versiegender Energie, ungebrochenem Engagement, mit hoher Verantwortung, Liebe und Hingabe in Ihrem Wirken sehr bedeutend dazu beigetragen hat, der Stadt ein qualitätvolles Gesicht nicht nur zu bewahren, sondern langzeitig zu verleihen, bis hierhin jemals durch das offizielle Organ der Stadt gewürdigt worden? War Ihnen zu Ihren Lebzeiten der Ihnen ohne jeden Zweifel gebührende Ausdruck besonderen Dankes und Respekts der Stadt für Ihre herausragenden langjährigen Verdienste in Form von öffentlicher Anerkennung und Ehrung zuteil geworden?
Meine Gedanken sind bei Ihnen, liebe Frau Poisel, in tiefem Dank. Und in inniger Anteilnahme an tiefen Trauer Ihrer Familie und Angehörigen.
Ihre Brigitte Kommerowski
Institut Farthmann Vorsorge - Bestattung - Begleitung Inh. Jonas Berkenheide e.K.
entzündete diese Kerze am 6. August 2026 um 12.25 Uhr
Liebe Angehörige,
in dieser Zeit des Schmerzes wünschen wir Ihnen Kraft, den Verlust im Kreise Ihrer Liebsten zu verarbeiten. Als Zeichen unserer Anteilnahme und des Gedenkens entzünden wir dieses erste Licht. Möge diese Gedenkseite Ihnen helfen, Erinnerungen zu teilen und so das Andenken gemeinsam wachzuhalten.
In aufrichtiger Verbundenheit
Ihr Jonas Berkenheide und das gesamte Team vom Institut Farthmann Vorsorge - Bestattung - Begleitung Inh. Jonas Berkenheide e.K.