Matthias Bremer
entzündete diese Kerze am 3. April 2026 um 0.34 Uhr
Tati, ich bin wie im falschen Film, als wäre das alles nur ein schlimmer Albtraum gewesen, aus dem ich plötzlich erwache, weil mein Handy mit Deinem Klingelton laut schrillt. Und ich am anderen Ende Deine vertraute Stimme hören kann. Dein Lachen, Dein Verständnis, das mich einhüllt wie eine warme Decke, die Geborgenheit spendet und beruhigt. Das konntest Du wie niemand sonst: mich beruhigen. Auf eine Weise, die Kraft spendet, Kraft, die sich in dem Moment endlos anfüllt und nach unbesiegbar sein. Was mache ich nur ohne Dich? Ohne Dich? Ich höre Dich wettern, über Politik, da hättest Du gerade viele Themen. Oft habe ich mitgewettert oder leidenschaftlich mitdiskutiert oder einfach gelächelt darüber, wenn Du richtig in Rage warst. Denn auch das hat uns verbunden. Du fehlst mir so sehr. So sehr.